Jazz in den Ministergärten

Ablauf

19:30 Uhr Witchcraft | 21:30 Uhr Anke Helfrich

Witchcraft

Neue Wege gehen, zeitgemäße Strömungen aufnehmen, Impulse aus allen Musikrichtungen verarbeiten, die Wurzeln mit einbeziehen, kreative Möglichkeiten ausschöpfen – das ist Jazz. Nach wie vor! Und so verwundert es nicht, daß auch WitchCraft in neuer, internationaler Besetzung diese Wege beschreitet.

Straight Ahead Jazz ist immer noch dabei. Der Schwerpunkt wird jedoch an anderer Stelle gesetzt: zeitgemäße Rhythmen und Klangbilder mit Latin Grooves, Pop- und Funkelementen, Crossovers zur Klassik und brasilianischen Musik, Lounge Grooves und soulige Balladen.
Gesang wird als zusätzliche Farbe eingesetzt: von Angela Frontera bei Latin Stücken, von Lindy Huppertsberg bei Jazz Songs und von Yelena bei eigenen Kompositionen. Die »erfolgreichste Frauenjazzband Europas« (Pressezitat) bleibt dabei ihrem Konzept treu: das Grund-Trio kann jederzeit zum Quartett oder Quintett erweitert werden – mit renommierten Gästen wie Zélia Fonseca (Gitarre, Gesang), Marcio Tubino (Saxophon) oder Nicole Metzger (Gesang).

Alle drei Musikerinnen haben sich bereits erfolgreich im Musikbusiness behauptet und einen Namen gemacht. »Lady Bass« Lindy Huppertsberg sorgt mit ihrem starken Groove-Gefühl und markanten Ton für die Basis. Yelena Jurayeva benutzt ihre großartige Technik für interessante Klangbilder und Rhythmen. Mit brasilianischem Temperament ergänzt Angela Frontera den ausgeprägten Drive des Trios. WitchCraft – das ist pure Lebens- und Spielfreude dreier starker Frauen aus drei Nationen.

Beginn

19:30 Uhr
Landesvertretung Rheinland-Pfalz

Musik

Besetzung

Lindy Huppertsberg – b, voc, leader
Yelena Jurayeva – p
Angela Frontera – dr, perc, voc

Anke Helfrich

»Ein deutlich vernehmbares Signal für die Rückkehr eines der hoffnungsvollsten Tastentalente der Republik.« (Jazzthing)

Ihr Vorbild ist Thelonius Monk – deswegen wird die Weinheimer Ausnahmepianistin von manchen auch der »blonde Monk« genannt. Anke Helfrichs aufregende Kompositionen, gepaart mit ihrem unverwechselbaren, vitalen und doch sensiblen Stil, sind für jeden Jazzfan ein besonderes Erlebnis. Geschult in Holland und New York, wird die Mittdreißigerin als eins der großen Talente des deutschen Jazz gehandelt. Auch Roy Hargrove ließ sich davon beeindrucken und machte ihr das Angebot, bei ihrer aktuellenTrio- CD »Better Times Ahead« an der Seite von Martin Gjakonowski (bass) und Dejan Terzic (drums) mitzuspielen. Ein schönes Kompliment und ein noch schöneres Resultat!

Beginn

21:30 Uhr
Landesvertretung Rheinland-Pfalz

Musik