Jazz in den Ministergärten

Ablauf

20:00 Teil 1 und 22:00 Teil 2 In The Spirit of New Orleans: Das afrikanische Erbe Congo Square

In The Spirit of New Orleans: Das afrikanische Erbe Congo Square

Niedersachsen und Schleswig-Holstein präsentieren dieses Jahr gemeinsam mit In The Spirit Of New Orleans: Das Afrikanische Erbe Congo Square die afrikanischen Wurzeln des Jazz. Als Geburtsstätte des Jazz lassen sich in New Orleans die rhythmischen und kulturellen Wurzeln des Jazz wie nirgends sonst erfühlen und entdecken. Ob in der Mardi Gras Indian Kultur, dem Voodoo Kult oder auf dem Congo Square, das afrikanische Erbe ist in New Orleans überall präsent. Mit 16 Musikern und Tänzern aus Afrika, New Orleans und Deutschland, die sich auf spannende Art und Weise musikalisch begegnen und den Bogen von west-afrikanischer Djembe über Louis Armstrong bis hin zu den Neville Brothers spannen, feiern wir das 10-jährige Jubiläum von Jazz in den Ministergärten.

Delfeayo Marsalis – Posaune: »Nea Jazz Master Awards Winner« Januar 2011, und Stargast des Programms. Am 8. April 2011 hat der amerikanische Präsident Obama eine Briefmarke zu Ehren der Marsalis Family drucken lassen. 2011 hat der Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Jahr der Posaune erklärt. Insofern ist es ein ganz besonderes Ereignis einen der weltweit besten Posaunisten beim diesjährigen 10-jährigen Jubiläum des Festivals zu präsentieren. Delfeayo Marsalis kommt auch als Chairman des Wettbewerbes »Seeking Satch« nach Deutschland.

Thomas Gerdiken – Pianist und Sänger aus Niedersachsen: Ehrenbürger und offizieller musikalischer Botschafter der Stadt New Orleans. Artist und Music Director von »In the Spirit of New Orleans: Das Afrikanische Erbe Congo Square«, Konzerte Alte Oper Frankfurt, Philharmonie Köln, Tonhalle Düsseldorf mit Fats Domino/Ray Charles

Doyle Red Cooper – Trompeter New Orleans: 18 Jahre alt und frisch gebackener Sieger des Wettbewerbes »Seeking Satch« in New Orleans. Im Wettbewerb wurde unter Jugendlichen der neue Louis Armstrong gesucht. Doyle überzeugte die Jury mit seiner Version von »Struttin’ with some Barbeque«. Doyle ist Stipendiat der Loyola Universität New Orleans. Es ist sein Debut in Deutschland.

Big Chief Smiley Ricks – Sänger aus New Orleans: aufgewachsen im Stadtteil Algiers von New Orleans, lernte die alten Traditionen des Mardi Gras Indian von den Mohawk Hunters. Er ware lange Zeit Perkussionist bei New Orleans Piano Legende Dr. John. Er hat 2002 er eigene viel beachtete Mardi Gras Indian Produktion aufgelegt mit Namen »Feathercraft«. Bei dieser Produktion haben ihn Donald Harrison Jr., Johnny Vidakovich, Gregory Boyd und viele andere begleitet. Big Chief Smiley Ricks gilt im Moment als einer der exponiertesten Sänger im Bereich Mardi Gras Indian.

Alexey Marti – Perkussionist/Congas: stammt ursprünglich aus Cuba. Er ist Schüler des weltberühmten Master Oscar Valdes und war Sänger der Band »Irakere«. Er tourte weltweit mit »Gardi y Su Orquestra« und war auf vielen Festivals zu Gast u. a. New Orleans Jazz and Heritage Festival, Varadero Cuba International Festival, Ascona Jazz Festival Schweiz usw.; Alexey lebt inzwischen in New Orleans und hat dort mit Ellis Marsalis, Bill Summers und Nicholas Payton konzertiert.

Robin Ligon Williams – Jazzsängerin, Cellistin und Kulturmanagerin aus New Orleans: Sie hat mit u. a. Maxim Shostakovich, Andrei Codrescu, The Subdudes, Wild Magnolias, Indians of The Nation, Better than Ezra, Mamou, Blaq Lily und Thomas Gerdiken zusammengearbeitet. Als Kulturmanagerin war sie Executive Director of the Inidianapolis Philharmonic Orchestra, Artistic Director des Garfield Park Center der Stadt Inidianapolis und Direktor des New Orleans Jazz Institutes.

Baba Rashan – aus New Orleans: er ist IFA Priest und hat ILE ESAN ein Haus der Yoruba IFA Religion gegründet. Viele Afroamerikaner die in New Orleans leben, stammen ursprünglich aus Nigeria und gehören zum Stamm der Yoruba. Baba Rashan ist Hohepriester der IFA Yoruba.

Coco Williams – aus New Orleans: 18-jährige afrikanische Tänzerin. Sie startete ihr Training mit zwölf bei Faten Ali Munger, wurde dann von internationalen Stars wie Yousry & Nourhan Sharif, Mohammed Shahin und Karim Nagy traniert. Coco ist auf dem New Orleans Jazz and Heritage Festival, Congo Square Festival und vielen anderen internationalen Festivals aufgetreten. Sie hat bei den Gruppe Casa Samba, Bese Saka Dance Experience, Kumbuka Drum and Dance Collective und Free Spirit Drum & Dance Ensemble als Tänzerin mitgewirkt. Sie zählt zu den kommenden Talenten der Stadt New Orleans.

Heinz Lichius – Drums, aus Deutschland: Heinz Lichius ist ohne Zweifel einer der besten Schlagzeuger Europas. Das haben bislang viele namhafte Jazz- und Pop-Künstler zu schätzen gewusst u. a.: Maria Schneider, Bob Mintzer, Michel Petrucciani, Horace Parlan, Philip Catherine, Herb Geller, Benny Bailey, Jon Hammond, Bill Mays, Joe Gallardo’s »Latino Blue«, Ulla Meinecke Band, Peter Weniger Trio und die NDR Bigband. Heinz Lichius ist seit 2008 Dozent für Schlagzeug an der Musikhochschule Hannover.

Tim Rodig – Tenor und Sopran Saxophon, Deutschland: Stipendiat der New School in New York hat mit Jazz, Pop und Klassikformationen zusammengearbeitet u. a. Stefan Gwildis, Ulita Knaus, dem Mahler Chamber Orchestra feat. Anne Sophie von Otter, Roger Cicero, Maria Schneider, Bob Mintzer, Joe Gallardo, Ben Herman, Don Friedman, Esther Kaiser, Peter Herbolzheimer, und John Clayton.

Björn Berger – Alt Saxophon, Deutschland: Mitglied in der Nils Gessinger Band, und des öfteren Gast bei Roger Cicero. Indes ist er regelmäßiger Gast der NDR Bigband, die bereits Produktionen und Auftritte mit Künstlern wie Al Jarreau, Till Brönner, Nils Landgren, Joe Sample, Steve Gadd, Simon Phillips, Kenny Wheeler, Omar Sosa, Steve Swallow, Horacio Hernandez u. A. ermöglichte. Björn ist auch Mitglied der Bigband der Polizei Schleswig-Holstein.

Comlan Edoh – Sänger, Tänzer und Trommler aus Togo: wohnhaft in Wolfsburg ist Comlan ein ursprünglich afrikanischer Musiker vom Stamm der Äbäa. Er ist Königssohn der Äbäa und sein Bruder im Moment sogar amtierender König der Äbäa in Togo. Comlan wirkt in zahlreichen afrikanischen Gruppen mit und unterrichet an der Musikschule Wolfsburg. Performance zusammen mit Cherifa Stein (Gesang, Tanz und Trommel).

Jon Welch – aus New Jersey: seit 20 Jahren wohnhaft in Schleswig-Holstein als Komponist/Producer/Posaunist. Die Liste der Musiker mit denen er und für die er gearbeitet und produziert hat, ist beeindruckend, u. a. mit Bobby McFerrin, NDR Bigband, Chet Baker, Gary Burton, Albert Mangellsdorf, Pee Wee Ellis, Nils Langren, Stefan Gwildis, Bill Ramsey und Mark Medlock. Er hat für zahlreiche Filme die Soundtracks komponiert für Fernsehsender wie NDR, WDR.

Edgar Herzog – Bariton Saxophon, Deutschland: Tourneen, Rundfunk-, CD-, TV-Produktionen mit NDR-, HR-, WDR-, Rias Big Band, Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, Glenn Miller Orchestra, Klaus Weiss International Big Band, Jazz Baltica Big Band (Ltg Maria Schneider), Ray Charles, Tony Bennett, Jule Neigel, Joja Wendt, Helen Schneider, Inga Rumpf, Robbie Williams (CD: »Sing when you’re winning«) etc.

Jakob Dreyer – Bass, Deutschland: Jakob Dreyer wurde im Jahr 2000 mit dem Solistenpreis des Wettbewerbes »Jugend jazzt« in Niedersachsen ausgezeichnet. Im Jahre 2008 erhielt er ein Förderstipendium der Dr. E. A. Langner Stiftung. Jakob Dreyer spielte u. a. mit Gary Barone, Gustavo Bergalli, Georgie Fame, Fiete Felsch, Joe Gallardo, Torsten Goods, Dusko Goykovich, Ben Herman,Wolf Kerschek, Nils Landgren, Bill Ramsey, Maria Schneider, Rainer Tempel und Nils Wogram.

Beginn

Teil 1 20:00 Uhr
Teil 2 22:00 Uhr

Landesvertretung
Schleswig-Holstein

Musik