Jazz in den Ministergärten

Ablauf

18:45 Uhr Andreas Hertel Trio Feat. Dunja Koppenhöfer | 20:45 Uhr Trio Bebelaar/Joos/Lenz

Andreas Hertel Trio Feat. Dunja Koppenhöfer

Andreas-Hertel-Trio

In der klassischen Besetzung der großen Jazz-Piano-Trios (Piano, Kontrabass, Schlagzeug) präsentiert diese Band ausgewählte Standards und sehr ansprechende, melodische Eigenkompositionen.

Mit großer Spielfreude und virtuoser Beherrschung ihrer Instrumente agiert das Trio äußerst mitreißend in furios swingenden Improvisationen wie auch in fein differenzierten, lyrischen Themen und in ganz ruhigen, ans Herz gehenden Balladen.

Alle drei Musiker haben langjährige Bühnenerfahrung und großes Können aufzuweisen – aber vor allem haben sie auf der Bühne sichtlich und hörbar Spaß zusammen.

Pianist Andreas Hertel überzeugt schon seit den 90er-Jahren mit swingendem und gefühlvollem Spiel sowie mit seinen fantasievollen Kompositionen, Schlagzeuger Jens Biehl ist First-Call-Drummer in Frankfurt und trifft stets den richtigen Ton zur Unterstützung der Band – mal zurückhaltend und feinnervig, dann wieder kraftvoll und energetisch – und Bassistin Lindy Huppertsberg, bekannt als „Lady Bass“ (ihr Vorbild und Lehrer Ray Brown gab ihr diesen Beinamen), stand sowieso schon mit allem auf der Bühne, was im Jazz Rang und Namen hat.

Als besonderen Gast präsentiert das Trio die phantastische Sängerin Dunja Koppenhöfer. Diese temperamentvolle und ausdrucksstarke Sängerin aus dem Rheingau ist eine mit allen Wassern gewaschenene, unglaublich vielseitige Profi-Sängerin und im besten Sinne „Rampensau“! Sie zieht das Publikum durch ihre energiegeladene, sympathische und humorvolle Bühnenpräsenz stets sofort in ihren Bann.

Sie überzeugt sowieso in Sachen Jazz mit viel Swing und Drive, wie auch mit Scat-Gesang und geräuschhaften Rhythmus-Sounds, ebenso wie in sensiblen Balladen mit authentischem Feeling, das unter die Haut geht. Doch auch als Soul-Röhre, Rock- und Pop-Sängerin weiß sie zu begeistern. Sie ist auch Entertainerin, Moderatorin und Vocal Coach und tritt sogar als klassische Sängerin auf. Ein Höhepunkt in ihrer Karriere dürfte ein Auftritt in der vollen Commerzbank-Arena in Frankfurt gewesen sein.

Die Presse schreibt: „Diese besondere Erscheinung mit Ausstrahlung und enormem Stimmvolumen wusste von Beginn an ihre Zuhörer zu fesseln. Auch ihr Begleiter, Jazzpianist Andreas Hertel, spielte sensationell. Die beiden Profis, erfahrene Vollblutmusiker, ließen als wunderbar harmonierendes Paar dabei ihr großes Repertoire nur ahnen.“

Gemeinsam wird die Band swingen und grooven, was das Zeug hält – aber auch die leisen und feinen Töne werden nicht zu kurz kommen. Ein garantiert besonderes Konzerterlebnis!

www.andreashertel.de  www.dunjakoppenhoefer.de

Beginn

18:45 Uhr
Landesvertretung Hessen

Musik


Besetzung

Dunja Koppenhöfer: voc
Andreas Hertel: p
Lindy Huppertsberg: cb
Jens Biehl: dr, perc

Trio Bebelaar/Joos/Lenz

„Virtuose Flammen aus poetischen Klangbildern ‐ Drei Meister sind sich einig“

So titelte die Rheinpfalz nach einem Konzert dieser Besetzung, die sich konsequent in den Gewässern der Tradition und des europäischen Jazz bewegt und in großen Bögen improvisiert. Bei den Kompositionen um Eigenkompositionen aus den Federn der drei Musiker. Künstlerisch kultiviert hat das Trio seine Musik in der über 15-jährigen Zusammenarbeit. Ihre Musik vereint sie zu einem Kollektiv, bei dem mal der eine, mal der andere die Führung übernimmt, um sie dann wieder an den nächsten weiterzugeben. Dabei fesseln sie das Publikum bis zur letzten Minute an sich und ihren spannenden musikalischen Dialog.

Günter Lenz hat bereits zwei mal den hessischen Jazzpreis erhalten. Sowohl für seine außergewöhnlichen Verdienste als Bassist, aber auch für seine Arbeit mit dem Jazz‐Ensemble des HR. 2000 sprach man ihm als ersten den „Waldi–Heidepriem–Preis“ der Stadt Freiburg zu. Mit der eigenen Band „Springtime“ bekam er 1978 den Deutschen Schallplattenpreis. Er spielte mit Sonny Rollins, Art Farmer, Dexter Gorden, Lee Konitz, John Surman, Quincy Jones, Albert Mangelsdorf und vielen anderen.

Herbert Joos hat nicht nur den Jazzpreis des SWF bekommen, er hat sich auch als jahrelanger Solist des „Vienna Art Orchesters“ weltweit einen Namen gemacht, spielte aber auch im „Orchestre du national de Jazz“ und war daneben immer wieder mit Musikern wie Hans Koller, Kenny Wheeler, Wolfgang Puschnig, John Christensen u.v.a. zu hören.

Patrick Bebelaar zählt zu Deutschlands renommiertesten Pianisten. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Jazzpreis Baden‐Württemberg ausgezeichnet. Er komponierte mehrmals im Auftrag der Internationale Bachakademie und des Deutschen Literaturarchivs, er arbeitet seit vielen Jahren mit Michel Godard, Joe Fonda, Carlo Rizzo, Gavino Murgia, Pandit Prakash Maharaj, Günter „Baby“ Sommer, Mike Rossi, Hakim Ludin, u.v.a. Seine Trio‐CD „Three Seasons“ wurde vom Amerikanischen Fachmagazin „The New York City Jazz Record“ zu Album oft he Year gewählt und die CD „Stupor Mundi“ erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, 1/2015.

„Eine Sternstunde“
(Heilbronner Stimme, 24.4.2012) „Mit einer Klangästhetik, die mit ihrem Mut zur Stille an den nordischen Jazz des „ECM“‐Labels erinnerte, produzierte Joos seine hohen, fragilen Tonfolgen und schrillen Einzeltöne, Bebelaar parierte mitunter durchaus handfest, kommentierte und variierte, unterfütterte den Jazz mit klassischen Akkordwolken, während Lenz sehr warm und lyrisch den Bass dazu singen ließ.“ (15.1.2010, Stuttgarter Zeitung)

Beginn

21:30 Uhr
Landesvertretung Hessen

Musik

Besetzung

Patrick Bebelaar: p
Herbert Joos: tp
Günter Lenz: b